"Die CDU hat mich nicht gefragt“,
sagt der Oberbürgermeister Kandidat für Ludwigshafen



Meinung am Montag: AfD-Oberbürgermeisterkandidat Dirk Schmitz (55) hat sich Mitte vergangener Woche erstmal in Ludwigshafen präsentiert. Am Rande dieser Veranstaltung hat uns der Jurist und Unternehmensberater aus dem südbadischen Kehl erzählt, warum ihn Probleme magisch anziehen und er "in kritischer Distanz" zur AfD steht.





weiter lesen »

Oberbürgermeister für Ludwigshafen 2017, Dirk Schmitz



Interview der RHEINPFALZ vom 6.3.2017


2017-03-06

rheinpfalz.de-Interview von Steffen Gierescher
Artikel als PDF lesen »


Herr Schmitz, warum will ein Südbadener mit Bottroper Wurzeln Ludwigshafener OB werden?

Ich bin vom AfD-Kreisvorsitzenden Timo Böhme über einen Freund angesprochen worden. Ich hatte zu Ludwigshafen bis dato nur eine indirekte Beziehung: Weil ich in der Jungen Union und später in der CDU Wahlkampf für Helmut Kohl gemacht habe. Und auch, weil ich regelmäßig beruflich wie privat in Mannheim unterwegs war. Zunächst habe ich mich gefragt: Wo liegt Ludwigshafen überhaupt? Dann habe ich mir die Menschen, das Zentrum und die Ortsteile angeschaut, und im Internet recherchiert und mit Freunden vor Ort gesprochen. Dann war klar: Ludwigshafen hat tollen Potential, aber noch mehr Probleme, die nach unkonventionellen Lösungswegen rufen.



Und Probleme ziehen Sie magisch an oder wie?

Ja, ein bisschen schon. Ich habe über Jahre hinweg Unternehmen mit Problemen und sogar Insolvenzgefahren übernommen, erfolgreich gemanagt und mir gesagt: Ludwigshafen, diese Herausforderung nehme ich an. Das war der Grund der Verlobung. Ob es eine Hochzeit geben wird, entscheiden die Wähler. Es gibt aber weitere Affinitäten …



Dirk Schmitz im Interview