Winfried Ringwald unterhalb der Gürtellinie

Sportfunktionäre diskutieren am liebsten mit Politfunktionären

Wahl 2017
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Ludwigshafen, 14. August 2017

Bezug nehmend auf das Interview mit dem LSV-Vorsitzenden Winfried Ringwald in Die Rheinpfalz vom 14.8.2017 merkt OB-Kandidat Dirk Schmitz folgendes an:

„Sportfunktionäre diskutieren am liebsten mit Politfunktionären! Das ist zumindest mein Eindruck vom Vorsitzenden des Ludwigshafener Sportverbandes (LSV) Winfried Ringwald!“ So die Erklärung des unabhängigen Oberbürgermeister-Kandidaten Dirk Schmitz. Sowohl dieser als auch OB-Mitbewerber Portisch wurden – anders als Steinruck (SPD) und Übel (CDU) – nicht zur LSV-Jahreshauptversammlung eingeladen. „Der für die SPD im Sportausschuss sitzende Ringwald ist Teil der ‚Großen Koalition der Zufriedenheit‘ in Ludwigshafen,“ bedauert Dirk Schmitz.

Dabei zerfallen bis auf wenige Ausnahmen die meisten der weit über 100 öffentlichen Sportstätten. Entweder weil die Stadt nicht ausreichend Instandsetzung betreibt, saniert oder unseren Vereinen schlicht die Zuschüsse fehlen. Hier muss sich Ringwald als SPD-abhängiger Vertreter gefallen lassen, gefragt zu werden, was denn ein institutionalisierter Sitz des LSV – wahrscheinlich in seiner Person – im Sportausschuss, mit an der finanziellen Steuerung und Erhöhung der Ressourcen zu tun hat.

„Ich werde das Sportressort wieder dem OB-Ressort zuordnen wollen. Denn wir brauchen einen finanziell spürbaren Mehrjahresplan Sportstätten für unsere Stadt. Das ist Chefsache. Dabei wird es mit mir – völlig unpolitisch – eine Prioritätenliste geben. SPD und CDU bejammern seit Jahren gemeinsam die schwierige Situation. Tun aber unter der moderat-wohlwollenden Kritik der Sportfunktionäre nichts. Wir brauchen ein zentrales Nutzungskonzept Hallen und Sportplätze der Stadt. Hierbei wird es auch Schließungen und die Aufgabe von Orten geben, damit wir das vorhandene Geld effektiver einsetzen können. An dieses Thema traut sich aus Angst vor den Vereinsoberen niemand heran. Denn auch die Anzahl der Aktiven in den Vereinen sinkt dramatisch. Auch hierüber spricht keiner.“ Zur Situation der Hallenschwimmbäder meinte der OB-Kandidat, „dass es traurig sei, dass eine Stadt dieser Größe mit eineinhalb Hallenbädern“‘ (Süd und Oggersheim) auskommen müsse.“

„Anscheinend möchte Ringwald keinen Dialog außerhalb seines Establishments. Der LSV-Vorsitzende übersieht, dass die, die sich auskennen, den heutigen Zustand von Stadt und Sport verschuldet haben. Nachdem Lohse das Offensichtliche sah, hat sie das Ressort diskret abgegeben.“

Den persönlichen Angriff Ringwalds auf Dirk Schmitz bezüglich dessen angeblich „fehlender Integrationskompetenzen ausländischer Mitbürger“‘ konterte dieser wie folgt: „Das war nicht nur für einen Ruderer und Ex-Olympia-Teilnehmer unsportlich und unterhalb der Gürtellinie, sondern schlicht dumm. Meine bosnische Lebenspartnerin meinte, ich sollte gar nichts dazu sagen.“

Oberbürgermeister-Kandidat für Ludwigshafen
Dirk Schmitz

Das vollständige Interview finden Sie hier: ob-schmitz.de/2017-08-14-ludwigshafen-ist-keine-stadt-des-sports »

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Dirk Schmitz
Oberbürgermeister für Ludwigshafen am Rhein

© Oberbürgermeister für Ludwigshafen Dirk Schmitz 2017 | Ludwigshafen, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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